Zeit-Zeichen

Die Zeiten stehen schlecht, denken viele Zeit-Genossen und -Genossinnen. Im Evangelium hören wir heute, dass wir Menschen uns recht schwer tun, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten (Lk 12,54-59). Jesus wirft den Menschen vor: “Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so. Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein. Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten? Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?” - Wie schwer tun wir Menschen uns doch? - Jede Menge Analysen zu verschiedenen Situationen werden gemacht, doch ob wir die richtigen Schlüsse immer daraus ziehen? Vor allem, wenn es um unser ganz persönliches Leben geht. Ich denke, dass wir uns immer wieder im Gebet an den Heiligen Geist wenden dürfen, um IHN um die Gabe der Unterscheidung zu bitten. ER ist es, der uns die Richtung weist - vorausgesetzt, dass wir für IHN offen sind und IHN zu verstehen wagen. Gute Gedanken allein helfen meistens noch nicht - erst wenn Taten folgen offenbart sich, ob die Zeichen der Zeit richtig erkannt wurden. Probieren wir es einfach - zuerst mit dem Gebet… und dann mit den Taten!

Sr. Birgit 23. Oktober 2009 Allgemein Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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