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Wir unterstützen Kinder, junge Menschen -  vor allem Mädchen und Frauen.
Wie für Don Bosco ist uns Bildung ein Herzensanliegen!

Missionsprokur der Don Bosco Schwestern

Die Missionsprokur der Don Bosco Schwestern betreut Projekte in aller Welt. Die Don Bosco Schwestern (oder ganz offiziell "Töchter Mariä Hilfe der Christen", abgekürzt FMA (ital. Figlie di Maria Ausiliatrice) sind in 93 Ländern der Welt mit etwa 14.000 Schwestern in über 1.500 Niederlassungen vertreten. Immer wieder fragen Gemeinschaften (vorwiegend aus Asien, Afrika und Lateinamerika) um Finanzmittel und andere Hilfsleistungen an. Pro Jahr betreut die Missionsprokur der FMA in Essen durchschnittlich 25 Projekte (mal mehr, mal weniger, mal größere, mal kleinere). Einige Projekte sind auch Langzeitprojekte und werden über Jahre betreut.

Hier werden einige aktuelle Projekte vorgestellt:

Haus der Hoffnung - Guwahati (Indien)

veröffentlicht von Missionsprokur FMA am 29.04.2009
Projekte >>

Von einer verschlafenen Provinzstadt hat sich Guwahati in den letzten Jahren zu einem wirtschaftlichen Drehpunkt im Nordosten Indiens entwickelt. Die lebhafte Geschäftigkeit im Stadtzentrum, wo Menschen aus den verschiedensten Bevölkerungsgruppen Handel treiben und Dienstleistungen anbieten, täuscht über eins hinweg - diese Entwicklung hat auch viele Verlierer, die schutzlosesten von ihnen sind die Kinder.  Viele Familien aus abgelegenen Bergdörfern kommen vollkommen unvorbereitet in die moderne, schnelllebige Stadt. Ihre traditionellen Werte gelten nichts mehr, ihre Fähigkeiten sind nicht gefragt. Statt ein Auskommen zu finden und eine Schule für die Kinder werden sie Opfer der Arbeitslosigkeit. Die Erwachsenen verlieren den Halt, die Kinder sind sich selbst überlassen. Sie müssen für ihr eigenes Überleben sorgen. Sr. Alphonsa Kurisinkal findet nicht selten  kleine Mädchen auf der Straße, die nicht älter als acht Jahre sind. Sie ist froh, dass es das Haus der Hoffnung gibt - ein Auffangheim für Mädchen bis zu 18 Jahren. Hier leben z. Zt. 45 Mädchen. Viele von ihnen wurden Opfer von Gewalt, zu Hause oder auf der Straße.
Mit Geduld und Einfühlungsvermögen helfen die Schwestern den Kindern, die Vergangenheit zu verarbeiten und nach vorne zu sehen. Wenn sie wieder Halt gefunden haben, wenn sie gesund geworden sind und neuen Lebensmut haben - dann kann die Zukunft neu beginnen!
Zukunft heißt für sie: zur Schule zu gehen, eine Ausbildung machen können, das Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Oft ist das ein langer Weg, denn die Mädchen sind verzweifelt, beschämt, haben jedes Selbstbewusstsein und jede Selbstachtung verloren. Es ist wichtig, dass sie im Haus der Hoffnung ganz selbstverständlich Geborgenheit und Sicherheit finden, dass man ihnen Zeit lässt und ihnen Mut macht.

Die Schwestern sind in großer Sorge, weil der Platz oft nicht ausreicht. Sie möchten gerne das Haus vergrößern und anbauen. Doch dazu bedarf es finanzieller Mittel

Letzte Änderung: 07.07.2010

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