Neues Schutzzentrum auf den Philippinen

Sr. Sarah Garcia, die Provinzoberin, enthüllt die Stiftertafel

vom

Einweihung des neuen Evakuierungszentrums in Minglanilla

 

Am 13. Mai 2015 konnte schon das neue Katastrophenschutzzentrum in Minglanilla auf den Philippinen eingeweiht werden.

Die Missionsprokur der Don Bosco Schwestern hat dafür Spendengelder für den Wiederaufbau dazu gegeben, und somit neben anderen Finanzierungspartner (wie auch Jugend Eine Welt in Wien) einen Teil beigetragen, damit dieses neue Zentrum entstehen konnte.

Schule und Katastrophenschutzzentrum zugleich
Während des verheerenden Taifuns „Haiyan“, der im November 2013 die Philippinen verwüstete, suchten zahlreiche Menschen bei den Don Bosco Schwestern Schutz, die nahe der Handelsstadt Cebu City Schulen für benachteiligte Kinder und Jugendliche betreiben. Um in Zukunft für Naturkatastrophen besser gerüstet zu sein, wurde nun ein neues Evakuierungszentrum errichtet, das im Krisenfall rund 1.000 Menschen Schutz bieten kann. Die Räume des dreistöckigen Hauses sind so konzipiert, dass sie rasch in Schutzräume bzw. Notquartiere umgewandelt werden können. In ruhigen Zeiten dient das eindrucksvolle Gebäude als Schule für 500 Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Menschenhandel und Kinderprostitution
Cebu City gilt als Drehscheibe für Menschenhandel und Kinderprostitution. Die Gemeinde Minglanilla, wo das Katastrophenschutzzentrum errichtet wurde, liegt nur 15 km von der Handelsstadt entfernt. Hier stranden viele arme Zuwanderer-Familien, die auf Arbeit in der Stadt hoffen – oftmals vergeblich. Die hohe Arbeitslosigkeit bringt Kinder und Jugendliche in große Gefahr, Opfer von sexueller Ausbeutung zu werden oder auf der Straße zu landen. Besonders gefährdet sind Mädchen und junge Frauen. Die gute Ausbildung in der neuen Don Bosco Schule soll sie vor Missbrauch schützen und ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen.

das neue Evakuierungszentrum in Minglanilla

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