Neues Schul-und Ausbildungszentrum Burkina Faso

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Wasserversorgung muss dringend gesichert werden

Das westafrikanische Burkina Faso ist vielen Menschen noch unbekannt. Vielleicht, weil sich die ehemalige französische Kolonie erst 1984 diesen Namen gab – bis dahin hieß sie „Obervolta“. Burkina Faso wird von der Sahelzone und trockener Savanne geprägt und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen leben als Kleinbauern in verstreuten Dörfern. Hunger und Durst sind Alltag, denn immer wiederkehrende Dürre lässt Wasserstellen versiegen, Pflanzen auf den Feldern verkümmern. Weil immer mehr Flüchtlinge aus benachbarten Krisenherden wie Mali und Südsudan in die ländliche Gegend drängen, geraten die Kleinbauern noch mehr in Bedrängnis. Weideflächen und Felder werden knapp, die letzten Bäume für Kochfeuer abgeholzt.

Was die Menschen in Burkina Faso – speziell in der Region um das Dorf Koubri – jetzt brauchen, sind sauberes Wasser und gute Ausbildungsmöglichkeiten für ihre Kinder, damit diese z.B. durch wassersparende Landwirtschaft und das Erlernen handwerklicher Berufe die Not besiegen können. Genau das wollen die Don Bosco Schwestern mit einem Schul- und Ausbildungszentrum ermöglichen, zu dessen Errichtung auch der Aufbau einer sicheren Wasserversorgung gehört. Nicht nur Koubri soll davon profitieren, sondern auch die umliegenden Siedlungen mit rund 1.500 Kindern im Grundschulalter und Mädchen zwischen 13 und 20 Jahren. Für den Aufbau der Wasserversorgung fehlen den Schwestern vor Ort jedoch finanzielle Mittel. Die ersehnten Wasserleitungen sollen schon bald installiert werden können.

solche Brunnen werden dringend benötigt

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