Mongolei - Darkhan

Frontseite des abgebrannten Hauses der Schwestern

vom

"Haus Mornese" völlig ausgebrannt - dringend Hilfe benötigt

Am 13. Februar 2016 hat ein Feuer in Darkhan, in der Mongolei (Provinz Südkorea), das “Haus Mornese” der Don Bosco Schwestern komplett zerstört. Das Haus war sehr klein und ärmlich, wo drei Schwestern, Sr. Cecilia, Sr. Hanako und Sr. Rona, wohnten. Sie arbeiten zusammen mit den Salesianern Don Boscos in der Pfarrei, wo sie Jugendliche um sich scharen und sich der Glaubensverkündigung verschrieben haben.

Sr. Silvia Choi, die Provinzoberin der koreanischen Provinz „Stella mattutina“ (KOR) schrieb: „In den frühen Morgenstunden des 13. Februar, gegen 4.30 Uhr, brach ein Feuer in unserem kleinen Haus „Mornese“ aus. Das war just um unser Neujahrsfest herum.
Das Haus wurde von den Salesianern erworben und dank der Hilfe vieler Wohltäter konnte es recht bescheiden renoviert werden, damit drei Schwestern einziehen konnten. Sie waren erst im vergangenen Jahr, am 22. Juni dort angekommen. Nach nur acht Monaten dort, war alles in kürzester Zeit vom Feuer vernichtet.
Die Polizeistation liegt gleich in der Nähe. Dort wurde das Feuer zuerst bemerkt. Sie machten sich durch lautes Klopfen an der Tür und durch Schreie bemerkbar. Sr. Rona hörte als erste den Lärm und weckte die anderen Schwestern. Doch die Flammen hatten schon mehrere Räume erfasst, ausgehend vom Korridor. Der Rauch war beißend. Die Schwestern konnten unverletzt das brennende Haus verlassen – so wie sie waren, nur mit Nachthemden und Pyjama bekleidet. Die Feuerwehr wurde sofort gerufen, doch es konnte so gut wie nichts gerettet werden.
Das Feuer brach offensichtlich im Eingangsbereich aus – ein Kurzschluss war wohl der Auslöser.
Die drei Don Bosco Schwestern waren verängstigt und sehr in Sorge, was nun wird angesichts der Ruine, die das Feuer zurück gelassen hat.

Der Bischof der Mongolei wurde informiert und hat unsere Schwestern ermutigt und ihnen sein Gebet versprochen. Auch andere Missionare in der Mongolei bekundeten ihre Solidariät mit den Schwestern.

Momentan sind die Schwestern im fünften Stock im Haus der Salesianer untergebracht.

Damit die Schwestern wieder ein kleines Häuschen aufbauen können, braucht es finanzieller Hilfe.

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