Hungersnot im Süd Sudan

bei der Essenausgabe in der Schule

vom

Nahrungsmittel und Medikamente werden dringend gebraucht

Die Don Bosco Schwestern aus dem Süd Sudan haben uns geschrieben, dass die Situation immer dramatischer wird. Die Gemeinschaften von Tonj, Wau und Gumba-Juba stehen in vorderster Reihe, um den Kinder und Jugendlichen, die ihre verschiedenen Einrichtungen besuchen, zu helfen und sie und ihre Familien zu unterstützen. Aber die Türen sind für jeden offen, der sich an die Schwestern wendet und um Nahrung und Hilfe bittet. Die Preise sind so hoch, dass die Menschen es nicht schaffen, auch nur das Minimum zum Überleben zu erwerben.

Am 20. Februar 2017 haben die Vereinten Nationen Alarm geschlagen, dass eine schwere Hungersnot bevorsteht, die die Staaten am Horn von Afrika betrifft, darunter auch den Sudan und Süd Sudan, indem sie den Notstand ausgerufen haben.

Bereits seit drei Jahren wird wieder gekämpft in dem noch jungen Staat, der erst seit Juli 2011 unabhängig ist. Die Ernährungskrise im Süd Sudan wird immer akuter und nimmt inzwischen nicht gekannte Ausmaße an.

Fast fünf Millionen Menschen benötigen dringend Nahrung und Nahrungsmittelhilfe. 2,8 Millionen Personen leben in extremer Bedürftigkeit, 400.000 leben an der Armutsgrenze, über eine Million Kinder unter fünf Jahren leiden an starker Unterernährung. Es ist eine der schlimmsten Hungersnöte, die den Afrikanischen Kontinent betroffen haben.

Papst Franziskus hat in den vergangenen Tagen, an den Süd Sudan erinnernd, gesagt: “Es ist mehr denn je das Engagement aller notwendig, sich nicht mit Aussagen zu begnügen, sondern echte Nahrungsmittelhilfe zu verwirklichen und zu ermöglichen, dass sie die leidende Bevölkerung erreicht. Möge der Herr diese unsere Brüder und Schwestern unterstützen und diejenigen, die sich einsetzen, um ihnen zu helfen“.

Machen wir uns seinen Appell zu eigen, damit wir alle unseren Beitrag leisten können, um die Don Bosco Schwestern und ihre HelferInnen zu unterstützen, die der Bevölkerung in dieser dramatischen Situation beistehen.

Wenn auch Sie helfen möchten, gerne mit einer Spende auf eines der Spendenkonten unter folgendem Link:
http://www.fmamission.de/de/home/spenden/spendenkonto.html

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