Hilferuf aus Damaskus

Reparatur des Dampfsterilisators

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Das Krankenhaus benötigt dringend einen neuen Dampfsterilisator

Kurz vor Weihnachten erreichte die Missionsprokur wieder einmal ein Hilferuf aus Damaskus. Das Krankenhaus hat zwei Dampfsterilisatoren im Einsatz, die schon in die Jahre gekommen sind. Vor kurzem wurde einer wieder einmal notdürftig repariert. Die Techniker sagen, dass das wohl nur für kurze Dauer sein wird. Auch der zweite Sterilisator ist altersschwach und seine Lebensdauer verkürzt sich durch den häufigen Gebrauch immer schneller.

Viele Schwerverletzte können nur durch Operationen am Leben erhalten werden. Da wird natürlich auch in diesen Zeiten des Bürgerkriegs vermehrt Operationsbesteck gebraucht, das in den Dampfsterilisatoren wieder aufbereitet wird. Sterilisation ist lebenswichtig. Wenn die nicht mehr möglich ist, müsste der OP-Betrieb eingestellt werden.

Schwester Anna Maria Scarzello, die Oberin der Gemeinschaft des Krankenhauses, hat einen Kostenvoranschlag bei einer Firma vor Ort eingeholt. Transport aus dem Ausland und Zollgebühren würden zusätzliche Kosten verursachen.

Umgerechnet wird das neue Gerät etwa 85.000 Euro kosten. Für die Gemeinschaft vor Ort ein Ding der Unmöglichkeit. Auch für die Provinz des Nahen Ostens kaum leistbar, denn die Provinz hat Einrichtungen in mehreren Krisengebieten (wie auch die Schule im Bergdorf Kartaba im Libanon, wo 130 syrische Flüchtlingskinder mit beschult werden, oder in Pälastina – Bethlehem und Cremisan –).

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