Erste Hilfe in Nepal

Don Bosco Schwestern verteilen Lebensmittel

vom

Unermüdlich ist das Don Bosco-Hilfsteam in den Dörfern unterwegs

(ANS – Kathmandu) – Das “Don Bosco Relief Team” bestehend aus Salesianern Don Boscos, Don Bosco Schwestern, LehrerInnen und SchülerInnen arbeitet unermüdlich in 10 Dörfern, die in vier der 29 Distrikte liegen, die vom schweren Erdbeben in Nepal betroffen sind. Während sich die Hilfsleistungen von Seiten der Regierung verzögern und durch bürokratische Hürden erschwert werden, ist das Don Bosco-Hilfsteam unermüdlich im Einsatz. Während der ersten sechs Tage nach dem Erdbeben konnten sie schon Lebensmittel und Plastikplanen an über 2000 bedürftige Familien verteilen.

In folgenden Distrikten wird das Hilfsteam erwartet:

1. im Distrikt von Tulosilvari: der ist mit am stärksten betroffen; 2071 Opfer sind dort zu beklagen – Nahrung (Reis, Bohnen, etc…) wird mit LKW transportiert und mit einem Jeap weiterbefördert. Die meisten Häuser dort sind zerstört und das Don Bosco-Team verteilt Planen, damit sich die Menschen vor dem Wetter schützen können.

2. im Distrikt Gorkha gibt es Hilfe durch eine weibliche Ordensgemeinschaft, die aber von der salesianischen Familie mit unterstützt wird

3. im Distrikt Kavre, in der Bergregion gelegen, gab es 286 Tote zu beklagen und viele der Überlebenden sind schwer verletzt

4. Familien des Dorfes Mamti sind teilweise schwer betroffen und sind sehr froh über Nahrung und Zeltplanen, die das Don Bosco-Hilfsteam verteilt

5. Im Distrikt Lalitpur gibt es zwei Salesianer-Einrichtungen, wo eine stattliche Zahl von Häusern eingestürzt ist. Die Hilfsmannschaft, sowie LehrerInnen und Dorfbewohner, helfen den Betroffenen, die stark traumatisiert sind.
In Lele, einem Dorf nur zehn Kilometer entfernt von Thecho (wo die Don Bosco Schwestern ein Internat führen und Berufsausbildung anbieten), sind alle Häuser (150 an der Zahl) bis auf die Grundmauern zerstört. Die Betroffenen sind ohne Nahrung und das Don Bosco-Hilfsteam ist in ständigem Kontakt mit ihnen.

6. Im Dorf Khokna, einem Dorf, das unmittelbar an Lele anschließt, sind mehr als 200 Häuser zerstört. Dort hilft das Team ebenfalls mit Nahrung und Zeltplanen.

7. Im Dorf Bhugmati wurden weitere 150 Häuser zerstört. Alle Betroffenen haben Nahrungsmittelpakete für die nächsten Tage erhalten, sowie Planen, um wenigstens vorübergehend ein provisorisches Dach über dem Kopf zu haben. Auch in Lubhu, einem kleinen Dorf in der Nähe der Salesianer-Schule von Siddhipur, wurden Opfer beklagt und viele der Häuser sind schwer beschädigt oder zerstört. Auch hier half das Don Bosco-Team.

8. Weitere 92 Familien in den Dörfern von Bista Gaun, Gampe Dhada, Dhami Gaun und Dhada Gaun haben ihre Häuser verloren; überall hat das Hilfsteam mit Nahrungsmittelspaketen, Decken und Planen geholfen.

Die örtliche Bevölkerung ist sehr dankbar für die Hilfsleistungen des Don Bosco-Teams, denn sie sind bisher die einzigen, die ihnen zu Hilfe gekommen sind. Trotz der Tragödie und des Traumas sind die Menschen recht gelassen und teilen untereinander das Wenige, das sie finden oder noch besitzen.

Wer helfen möchte, kann gerne eine Gabe über das Spendenkonto der Missionsprokur geben.

(Dieser Artikel wurde übersetzt von www.infoans.org, der internationalen Nachrichtenwebseite der Don Bosco-Familie)- erschienen am 04.05.2015)

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